Bericht zum Projekt "Plants for Future"

Baumpflanzprojekt

Umwelt-Projekt der Mittelschule

„Plants for Future“ – unser konkreter Beitrag für den Umweltschutz

 

Ein recht ungewöhnlicher Anblick bot sich den Mitgliedern der Schulfamilie Tacherting am Mittwoch  vor Unterrichtsbeginn. In der Eingangshalle waren Schüler und Schülerinnen der 7., 8. und 9. Klassen zu sehen, welche in Arbeitskleidung und mit Schaufeln oder Spaten ausgestattet auf ihren Einsatz warteten. Der Grund für das besondere Outfit an diesem Tag war ein Projekt, welches durch Konrektor Daniel Wallner zusammen mit dem Schalchener Waldbesitzer Arno Zandl organisiert wurde. Das Projekt „Plants for Future“ ist zwar weltweit angesiedelt, jedoch war es den Organisatoren wichtig, auf lokaler Ebene tätig zu sein. Dabei sollten in einem Waldstück bei Schalchen insgesamt 225 junge Bäume eingepflanzt werden.

So ging es um 8:00 Uhr für die insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler, die sich allesamt freiwillig für dieses Projekt gemeldet hatten, mit dem Bus in Richtung Schalchen. Am Waldesrand angekommen wurde die Gruppe bereits durch Herrn Zandl, Herrn Forstamtsanwärter Winkler, den ehemaligen Jagdgenossenschaftsvorsitzenden Galneder, den Vorsitzenden der Waldbesitzervereinigung im Landkreis Traunstein Schindel sowie Revierjäger Alfred Schlagberger in Empfang genommen. Gemeinsam ging die Gruppe zu dem Gebiet, welches durch Sturm und Borkenkäfer besonders betroffen worden war, um hier die neuen Bäume einzusetzen. Herr Winkler vom Forstamt erklärte den Schülerinnen und Schülern, was beim Pflanzen der Jungbäume zu beachten sei, damit diese die besten Voraussetzungen zum Wachsen haben.

Sogleich legten die Schüler motiviert und mit viel Einsatz und Fleiß los, die Bergulmen, den Bergahorn und die Esskastanien zu pflanzen. Auf dem durchaus „steinreichen“ Untergrund kam man auch schnell ins Schwitzen, sodass die durch Herrn Zandl bereitgesellte Verpflegung in Form von Leberkäse, Semmeln, Getränken und auch Süßem gerne angenommen wurde.

In einer schon fast rekordverdächtigen Zeit schaffte es die Gruppe, alle Bäume einzupflanzen.  Stolz blickten die Schüler am Ende auf gepflanzten Jungbäume – und stolz auf die Jugendlichen zeigten sich auch die anwesenden Forstexperten. Bevor es dann, erschöpft und zufrieden zugleich, zu Fuß zurück zur Schule gehen sollte, gab Herr Zandl den Schülerinnen und Schülern noch auf ihren Weg mit „dass es wichtig ist, wie Bäume im Wald auch im Leben einen festen Grund zu haben, auf dem man wachsen kann“. Und Zandl weiter: „Wenn du in 50 Jahren vielleicht mit deinen eigenen Kindern wieder hierher kommst, kannst du sagen, dass du diesen Baum einst mit eigenen Händen gepflanzt hast.“

Als Anerkennung für die Leistung der Schülerinnen und Schüler zum Schutz und Erhalt unserer Umwelt erhielten alle Teilnehmer ein Zertifikat durch die Schule und ein großes DANKESCHÖN für den freiwilligen Einsatz und die gelungene Teamarbeit.

drucken nach oben